Stoppball im Tennis: verstecken, dann weiche Hände

Der Stoppball funktioniert nur, wenn der Gegner ihn zu spät sieht. Gleiche Vorbereitung, weiche Hände, kurz und cross – plus Drill.

Drill of the Week: Stoppball – verstecken, dann weiche Hände

Ein guter Stoppball gewinnt den Punkt nicht durch Tempo, sondern durch Überraschung. Sieht der Gegner ihn früh kommen, ist er rechtzeitig am Ball und du stehst schlecht. Deshalb gilt: erst verstecken, dann mit weichen Händen spielen.

1. Gleiche Vorbereitung

Bereite dich genauso vor wie für deinen normalen Slice. Kein verkürztes Ausholen, keine veränderte Haltung – nichts, was dem Gegner früh einen Hinweis gibt.

2. Weiche Hände im Treffpunkt

Kurz vor dem Treffpunkt öffnest du die Schlagfläche etwas und bremst den Schläger ab. Der Griff ist locker, der Ball wird eher aufgefangen als geschlagen.

3. Kurz und cross

Spiel den Stoppball kurz und cross – so ist der Weg für den Gegner am längsten. Danach rückst du nach vorne auf, um den nächsten Ball zu erwarten.

Stoppball in drei Schritten

Der Drill: 3 × 10 Stoppbälle

Der Trainer spielt 3 × 10 Bälle ins Mittelfeld. Du spielst jeden Ball als Stoppball ins Aufschlagfeld. Ziel: 6 von 10 Bällen springen zweimal im Aufschlagfeld auf.

Drill: 3 x 10 Stoppbälle

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